District
Kunst- und Kulturförderung

Jana Gunstheimer

GENIE (LABOR)

26 Apr 2013 - 23 Apr 2015

Eröffnung 25.4.2013, 19 Uhr

Jana Gunstheimers Genie (Labor) ist das vierte Projekt der Reihe Kunst & Architektur, in deren Rahmen District seit 2011 ortspezifisch entwickelte Kunstprojekte präsentiert, die an der Schnittstelle von Architektur, Stadtraum und Medientechnologien kritische Ansätze für die Reflexion gegenwärtiger gesellschaftlicher Fragestellungen aufzeigen.

Genie (Labor) wurde 2008 erstmals in der Kunsthalle Bonn gezeigt und nun für District als permanente Installation in den ehemaligen Räumen des technischen Diensts der historischen Malzfabrik weiterentwickelt. Wo sich bis 1996 das operative Gehirn, Kontrollzentrum und Wartungskommando der Brauerei befand, hat die Künstlerin ein düsteres Labor mit Überwachungsplattform für ein abwesendes Genie geschaffen.

 

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(Dis)playing paper, hours and constellations #4

V I S U A L A I D.
Individual notation systems of sound & music.

kuratiert von Jana Sotzko und Theresa Stroetges

25 Apr 2013 - 25 Mai 2013

Mit Arbeiten und Dokumenten von Alpha Couple, Tore Honoré Boe, Duchamp, Ensemble Abgesagt, Epiphany Now, Beck Hansen, Jasmine Guf fond & Ilan Katin, Liz Kosack, Andrew Kemp, Jason Levis, Thessia Machado & Merche Blasco, Florian Merkel, Miss Machine, Loretta Myr, Oravin,  Frank Schültge, Golden Diskó Ship, Shinya Sugimoto.

VISUAL AID ist ein disziplinübergreifendes Ausstellungs- und Performanceprojekt zu unkonventionellen Formen der musikalischen Notation und bildet den vierten und abschließenden Teil der Reihe (Dis)playing papers, hours and constellations. Seit Januar präsentiert District unter diesem Titel Ausstellungsexperimenten und performativen Übungen auf der Grundlage der künstlerischen Publikationsprojekte Scriptings, VOLUME und SKULPI.

VISUAL AID greift die Fragestellungen – zur Politik der Probe, zum Sound in der zeitgenössischen Kunstproduktion und zur Übersetzbarkeit von Kompositionsprozessen in spielerische Dramaturgien für eine temporäre Gemeinschaft – der vorangegangen Beiträge auf und führt sie unter einem universal gedeuteten Notationsbegriff in einen gemeinsamen Reflexionsrahmen zusammen.

 

Mit freundlicher Unterstützung von cine plus

 

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(Dis)playing paper, hours and constellations #3

Geschmack posierend

Roman Schramm und Paul Sochacki mit SKULPI III

04 Apr 2013 - 25 Mai 2013

kuratiert von Susanne Husse


Wäre SKULPI ein Atelier, wären die Wände seidene Schleier, unsere Füße trägt ein Spiegel. Eine Gestalt erscheint in der Ferne, Klänge erfüllen den Raum, Trennlinien weichen Blicken.Aus der Nähe erscheint ihr Kontext relevant, sie betrachtet den Schatten Ihres Materials, im Spiegel, im Spiel.Das Gewissen ist ein Poet, der Theoretiker ein Lied, der Psychologe untersucht den Journalisten.

 

Das kollaborative Projekt Geschmack posierend der Künstler Roman Schramm und Paul Sochacki bildet den dritten Teil der Reihe von Ausstellungsexperimenten und performativen Übungen unter dem Titel (Dis)playing paper, hours and constellations. In Vorbereitung auf die nächste Ausgabe des jährlich erscheinenden Künstlermagazins SKULPI, entwickeln Schramm und Sochacki ihren Dialog als offene, den Besucher_innen zugewandte Geste.

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(Dis)playing paper, hours and constellations #2

VOLUME as a score

kuratiert von Anne-Lou Vicente und Raphaël Brunel
mit Arbeiten, Editionen, Dokumenten von und über Anna Barham, Francis Baudevin, Pierre Beloüin & P. Nicolas Ledoux, Dominique Blais, Janet Cardiff, Ruth Ewan, William Furlong, Dora Garcia, Brian Kennon, Bertrand Lamarche, Tom Marioni, Kristin Oppenheim, Dominique Petitgand, Mattin, Jérôme Poret, Vittorio Santoro, Georgina Starr, a.o.

28 Feb 2013 - 25 Mai 2013

Mit der Ausstellung Volume as a score wird das französische Magazin VOLUME • What You See Is What You Hear erstmals in Deutschland präsentiert. Der Beitrag der Kurator_innen und Herausgeber_innen des Magazins Anne-Lou Vicente und Raphaël Brunel zur Serie (Dis)playing paper, hours and constellations  untersucht die bisher 5 erschienenen Ausgaben des Magazin als mögliche Notation für ein experimentelles Ausstellungsdisplay.

 

 

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(Dis)playing paper, hours and constellations #1

Achim Lengerer/ Scriptings

Proben zu P.W./ Dokumente und Fußnoten

31 Jan 2013 - 25 Mai 2013

Achim Lengerer beschäftigt sich mit sprachbezogenen Fragestellungen, die in Performances, Rauminstallationen und Publikationen thematisiert werden. Proben zu P.W. basiert auf Recherchen zu Ästhetiken des politischen Sprechens in verschiedenen Archiven der BRD und der ehemaligen DDR. In der öffentlichen Probe am 31. Januar 2013 inszeniert der Künstler Schrift- und Tonaufzeichnungen zur kontroversen ost- und westdeutschen Rezeption eines 1970 uraufgeführten Theaterstücks des Autors P.W. Das selten gespielte und heute fast vergesse Trotzki im Exil führte schon während der Proben und  vor der eigentlichen Uraufführung zu literarisch/politischen Auseinandersetzung in beiden Teilen Deutschlands. Der in der DDR bis dahin zum Theaterrepertoire zählende und vielfach aufgeführte P.W. wird zur Persona non grata erklärt.

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Julius von Bismarck, Benjamin Maus, Richard Wilhelmer

Public Face

Eine Installation im öffentlichen Raum

02 Jun 2012 - 31 Mai 2013

Julius von Bismarck, der experimentelle Gestalter Benjamin Maus und der Filmemacher Richard Wilhelmer installieren "Public Face", ein überdimensionales Smiley-Gesicht aus Stahl und Neonröhren auf dem Dach des Silos auf dem Gelände der Malzfabrik. Das zweite Kunst-am-Bau-Projekt der District Kunst- und Kulturförderung scannt verschiedene Gefühlsausdrücke von Passanten, die im Bezirk Tempelhof von einer Kamera gefilmt werden und wird im Rahmen der Malzwiese, des jährlichen Sommerfests der Malzfabrik, eingeweiht. Das gewonnene Filmmaterial wird innerhalb weniger Sekunden von einer Software (entwickelt vom Fraunhofer Institut) analysiert. In regelmäßigen Abständen werden die Gefühlsregungen der gefilmten und somit überwachten Personen an den Smiley übertragen, der daraufhin eine entsprechende Mimik präsentiert. Von Bismarck, Maus und Wilhelmer liefern damit einen kritischen Kommentar in Bezug auf Überwachungstechnologien und gesellschaftliche Kontrollmechanismen. „Public Face" reflektiert die Dynamiken gesellschaftlichen Zusammenlebens, die im Kontext von Nachhaltigkeit und neuen Informationstechnologien relevant werden.

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