District
Kunst- und Kulturförderung

KLASSENSPRACHEN [Class Languages]

Ausstellung. Debatte. Magazin. Initiiert von Manuela Ammer, Eva Birkenstock, Jenny Nachtigall, Kerstin Stakemeier und Stephanie Weber.

20 Jul 2017 - 17 Sep 2017

In Wörterbucheinträgen wird das besprochene Wort nach seiner ersten Nennung durch seine Initiale repräsentiert. Klasse, Klassenkampf, Klassenwiderspruch werden, ebenso wie Krise, Katastrophe oder Kolonialismus, zu K. Unser K. steht für KLASSENSPRACHEN – und damit für ein Terrain von Antagonismen, in dem sich die politischen Orthodoxien der Vergangenheit mit den sozialen Brutalitäten der Gegenwart treffen.

In dieser Gegenwart sind Fragen der Übersetzung, der Versprachlichung und der (körperlichen) Einschreibung jener Divergenzen Teil eines allumfassenden Prozesses geworden, dessen Veränderungen und Zuspitzungen wir mit KLASSENSPRACHEN in den Vordergrund ziehen wollen, künstlerisch, kuratorisch, im Schreiben und in der Debatte. Es geht uns nicht darum, die Kunst als Politik auszugeben, sondern sie auf die Signaturen, die Marker und Formen der zutiefst antagonistischen Verhältnisse zu überprüfen, deren materieller Teil sie ist: Es geht uns um Kunst als Klassensprache ebenso wie um Klassensprachen in der Kunst.

 

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WHEN THE SEA LOOKS BACK. A Serpent’s Tale

The Many Headed Hydra #02

Ausstellung, Radio-Magazin, Zusammenkünfte

16 Jul 2017 - 27 Aug 2017

WHEN THE SEA LOOKS BACK (A Serpent’s Tale) ist das zweite Projekt des Kollektivs The Many Headed Hydra. Es eröffnet am 16. Juli in der VAA Nida Art Colony in Nida (bis 26. August) und ist danach vom 19. Oktober bis 6. Dezember 2017 bei District.

Mit Beiträgen von Bryndis Björnsdottír, Cooltūristės, Ieva Epnere, Daniel Falb, Sonja Gerdes, Ulrike Gerhardt, Golden Diskó Ship, Emma Haugh, Suza Husse, Almagul Menlibayeva, Sondra Perry, Virgilijus Šonta, Elsa Westreicher

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Caring for Conflict

Ein Projekt der kulturellen Bildung für 12-27 Jährige

01 Jul 2017 - 30 Jun 2018

Konfliktzone, Streitlust, Kampftechnik, Irritationsgenuss, Zweifelutopie: Wie Konflikte leben? Was können wir voneinander lernen, um was anderes zu tun, als weg zu gucken oder aggressiv zu werden? Wie lassen sich unterschiedliche Erfahrungen zu neuen Streitformen verbinden?

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The Many Headed Hydra: Imagination, Speculation, Dissolution of Space and Time

Sea Body Infrastructure Image

Magazine #01, Summer 2016

14 Aug 2016 - 31 Dez 2018

Editors: Emma Haugh and Suza Husse
Conributors: Anna Hallin & Olga Bergmann, Bryndís Björnsdóttir, Hannah Black, Natasha Ginwala, Tinna Grétarsdóttir, Emma Haugh, Suza Husse, Occupational Hazard Project, Tejal Shah, Ato Malinda, Nine Eglantine Yamamoto-Masson and participants of the workshops “Speaking As Fishes” in Leipzig and Reykjavík.
Cover: Tejal Shah, Between the Waves, Secret, 2012
Design: Elsa Westreicher
 
Published by District Berlin
in collaboration with Occupational Hazard Project, Reykjavík, 2016.

 

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Vertikale

Felix Kießling

AAArchitecture #11

24 Apr 2016 - 30 Apr 2020

Felix: Ich beschäftige ich mich viel damit, wer wir sind und wie wir uns auf diesem Planet bewegen, was Größenverhältnisse um uns herum bedeuten. Also mit diesem Wechselspiel zwischen uns und dem Raum. Ich nähere mich solchen Phänomenen spielerisch, wie auch bei der Vertikale. Ich finde es spannend, dass es durch die Erdrotation Kräfte gibt, die wir nicht sehen können und dass Dinge sich gegenseitig anziehen, ohne dass sie sich berühren.

Begleitend zur Vertikale entsteht die vom Künstler gestaltete Publikation Horizontalgespräch über Vertikalwirkung, Magnetismus, Industrierepräsentanz, den prosaischen Raum, Edelstahlminimalismus und Nachbarschaftsökonomien.

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THE FORGOTTEN PIONEER MOVEMENT - GUIDEBOOK

02 Okt 2014 - 31 Dez 2018

The Forgotten Pioneer Movement Guidebook ist ein Begleitbuch zum gleichnamigen interdisziplinären Performance- und Ausstellungsprojekt, das Neubetrachtungen der (post-)sozialistischen Erfahrung vornimmt. 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer beschäftigt sich The Forgotten Pioneer Movement mit der letzten Generation, die in der Auflösungsphase des Kalten Krieges, der Perestroika, und den 1990er Jahren des ,pOst-Westlichen‘ Europas aufgewachsen ist. Als fiktionale Bewegung erprobt TFPM Formen der kulturellen Erinnerung und ermittelt die gesellschaftlichen Perspektiven dieser Generation. Das Guidebook zum Projekt verhandelt Strategien und Diskurse aus visueller wie darstellender Kunst, Geschichtswissenschaft und Kulturtheorie, um sich der von der Kunsthistorikerin Edit András beobachteten „zurückliegenden Zukunft“ als einer paneuropäischen Erfahrung unabhängig von geopolitischen Klassifizierungen zu nähern. Auf 120 Seiten wird anhand von theoretischen und künstlerischen Beiträgen eine Neuverknüpfung jener entfernten Zukunft mit der Gegenwart formuliert.

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